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Route:
Die Route des 8. Tages ist fast schon selbsterklärend,
wenn man die Karte betrachtet: Von Stöng aus fuhren wir
eine Rundfahrt um die Steinwüste nördlich des Myvatn-Sees.
Ziele der Fahrt waren u.a. Husavik, eine alte Fischerhütte
am Meer, Asbyrgi sowie der Dettifoss-Wasserfall - Europas
größter Wasserfall und der nahegelegene Nationalpark.


Notizen:
Am achten Tag stand eine Reise um die von Flüssen umgebene
Steinwüste nördlich des Myvatn auf dem Programm. In
Husavik - einem alten Fischerort - machten wir den ersten
Stopp, um uns den Hafen und ein Walmuseum anzugucken. Die
Isländer sind traditionell ein großes Walfänger-Volk. So
trauern nicht wenige den Zeiten hinterher, als man noch
ungestört Wale fangen konnten. Diese sind mit einem
internationalem Abkommen seit 12 Jahren vorbei. Entlang
der Küste ging es nun nach Asbyrgi, einem Ort, von dem
viele isländische Sagen erzählen. Die Felsen von Asbyrgi
sind - schenkt man den alten Sagen Glauben - durch ein
riesiges Pferd entstanden, dass hier mit einem Hufeisen
auftrat und die Felsenlandschaft schuf. Eine Wanderung
durch den Nationalpark nahe des Dettifoss und eine weitere
zu diesem Wasserfall beendeten das Programm.

Galerie:
Ausgewählte Bilder des 8. Tages

Bild 1: Zu Beginn des Tages fuhren
wir in die Fischerstadt Husavik und guckten uns den
Hafen an. Der Hafen steht in dem zweifelhaften Rum, früher
eine der größten Walfang-
Häfen der Welt gewesen zu sein.

Bild 2: Man sieht die Masten eines
Fischerschiffes, das wir uns anguckten.

Bild 3: Hier sieht man das
spiegelnde Wasser vor einem Hafenpier und einem kleinen
Boot.

Bild 4: Die Stadt Husavik. Mit 1500
Einwohnern gehört diese Siedlung zu den größten im
Nord-Westen der Insel. Die Industrie ist vom Fischfang
geprägt. Riesige Fischschwärme
liegen im Meer vor der Stadt und warten darauf, gefangen
und zu Fischstäbchen und
v.a. Fischmehl verarbeitet zu werden.

Bild 5: Ein alter Walknochen (dies
ist der Unterkiefer) vor dem Walmuseum. Die
Filme im Walmuseum ließen kaum Zweifel daran, dass die
Husaviker Bevölkerung
stolz auf die Zeiten des Walfangs waren. Die Isländer
stehen dem Vertrag,
mit dem Walfang weltweit verboten wurde, sehr kritisch
gegenüber und würden
lieber heute als morgen mit dem Fangen von Walen wieder
anfangen. Viele Wale wer-
den "aus wissenschaftlichen Zwecken" inzwischen gefangen
und kommerziell verkauft.

Bild 6: Der Nachbau eines
Walgerippes im Museum.

Bild 7: Ein altes, kaputtes
Fischerboot liegt an der unbewohnten Küste nahe Husavik.

Bild 8: Hier sieht man das Gebiet
des Nationalparks nahe dem Dettifoss-Wasserfall
nord-westlich vom Myvatn-See, der letzten Station vor der
Heimfahrt nach Stöng.
Dort unten haben wir kurz später eine Wanderung
unternommen.

Bild 9: Ein Felsen im Nationalpark.
Um den Felsen herum wanderten wir im einzigartigen
Gebiet des durch den Fluss Jökulsa a Fjöllum geprägten
Gebietes.

Bild 10: Der reißende Fluss Jökulsa
a Fjöllum. Durch Abtragungen entsanden die steilen
Kliffs, die später (mitte) mit Schutt bedeckt wurden.

Bild 11: Ein kleiner Bach nahe des
Parkplatzes am Nationalpark. Von dort aus
ging es weiter zum nahe gelegenen Wasserfall Dettifoss.

Bild 12: Der Dettifoss - Europas
größter Wasserfall und eine der ganz großen Attraktionen
Islands. Über riesige Dampf-Wolke über dem Wasserfall
regnet 300 Meter weiter permanent
herunter und ist kilometerweit zu sehen.

Bild 13: Die reißenden Fluten des
Dettifoss direkt unter dem Aussichtspunkt.

Bild 14: Manfred und ein weiterer,
unbekannter Schüler vor dem Wasserfall.

Bild 15: Direkt über dem Dettifoss
gibt es mit dem Sellfoss einen weiteren großen
und spektakulären Wasserfall. Auf einer Länge von 200
Metern fällt das Wasser dort
15 Meter in die Tiefe.

Bild 16: So ähnlich sah ein Teil des
fast täglichen Abendprogrammes aus: Baden im Freien.
Fast jede Hütte hatte einen eigenen Pool, oder (wie
Hveravellir) ein Naturbad.
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